Das Konzept

„Wenn man Sie so hört und sieht ,möchte man sofort mit Ihnen arbeiten. Aber in welche Kartei soll ich Sie denn nun stecken Frau Kruse?“

Diesen Satz hörte die Frontfrau vom Schlossensemble in ihrer Karriere als Opernsängerin sehr oft von Agenten. Sie war „zu vielseitig“ für das Schubladendenken mancher Agenturen und Theater.

Mit ihrem Schlossensemble hat die quirlige Sängerin daraus eine Tugend gemacht und Musiker um sich geschart die ebenso vielseitig sind wie sie selbst. Das 2013 auf Idee des Kontrabassisten Werner Güntner gegründete Ensemble hat den Anspruch, jedes Genre auf gleichbleibend hohem musikalischem Niveau einem breiten Publikum zu erschließen. „Wir wollen nicht gesehen werden als Klassiker die auch ein bißchen Jazz machen. Ich möchte nicht die „Opernsängerin singt auch Musical“-Diva sein.“ verrät Svenja Kruse. So etwas gäbe es zur Genüge und meist sei das eine Mogelpackung. „Wir sind Musiker, die sich überall wirklich zuhause fühlen und dem jeweiligen Stil gerecht werden möchten. Du kannst doch eine Puccini Arie nicht genau so singen wie einen Jazzstandard. So etwas ist vorgegaukelte Vielfalt, eine Art „schale Crossover-Sauce“. Wir möchten die Zuhörer wirklich unterhalten. Sie bekommen sozusagen vier Konzerte in einem, ohne dass es harte Brüche gibt. Bestenfalls gehen die Leute nachhause und wissen gar nicht, welcher Teil Ihnen am besten gefallen hat.“

Der sympathischen Sängerin gelingt dabei dank ihrer wandlungsfähigen und zu Herzen gehenden Stimme und mit frischen und authentischen Moderationen spielerisch der Brückenschlag von einem Genre zum anderen. So landet der Zuhörer, der sich gerade noch in einem Opernabend oder Operettenprogramm wähnte plötzlich beim amerikanischen Swing , in den frivolen Klängen der 30er Jahre oder aber in der Welt des Musicals. Niemals geht es aber darum zu zeigen was man noch alles kann, sondern jedes Programm folgt einem roten Faden, verbunden durch die Moderationen der Frontfrau.

Mit dem schönen und klaren Ton un dem unprätentiösen Spiel von Geigerin Heike Fischer, dem brillianten Pianisten Herbert Hutterer, Jazz-Urgestein Werner Güntner am Kontrabass und dem sensiblen Gerhard Putz am Schlagzeug an der Seite der quirligen Sängerin ist genau das möglich: Musik ohne Grenzen die einfach Freude macht.

Aufgrund der großen Spannweite die das Ensemble musikalisch abdeckt ist in den Jahren ein großes Repertoire von weit über 300 Titeln entstanden, so dass kein Konzert wie das andere ist. Jedes der 12-15 Konzerte pro Saison wird vom Schlossensemble individuell entworfen und der Location und dem Anlass angepasst. Für Veranstalter bleiben also kein Wünsche offen.

Beispielprogramme finden Sie hier: http://www.schlossensemble.de/#programme

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